Bevölkerungsschutz für Gladbeck

Zur Sicherheit der Gladbecker*innen betreibt die Stadt Gladbeck ein modulares Warn-System. Es bietet die Möglichkeit bei Bränden, Unglücksfällen oder sonstigen öffentlichen Notständen gezielt und rechtzeitig die Bevölkerung zu warnen.

 

 

  • Sirenen

Im Stadtgebiet sind an 13 Standorten Sirenen errichtet worden. Diese sind flächendeckend auf die Stadt aufgeteilt. Nach Vorgabe des Landes NRW werden so mehr als 90% der Gladbecker Bevölkerung gewarnt.

(Bildquelle: Lokalkompass Gladbeck)

 

Sirene Quelle Lokalkompass

 

 

  • NINA-Warn-App

Die Feuerwehr Gladbeck hat die Möglichkeit über die Kreisleitstelle Recklinghausen die Bevölkerung durch die App NINA zu warnen. Die Informationen die durch NINA verbreitet werden, geben Warn- und Verhaltenshinweise an die Bevölkerung.

 

NINA (Akronym für Notfall-Informations- und Nachrichten-App) ist eine vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung gestellte App für Smartphones, die dazu dient, der Bevölkerung wichtige bzw. dringende Warnmeldungen zukommen zu lassen.

 

Die App steht kostenlos in allen bekannten Stores zur Verfügung.

(Bildquelle: BBK)

NINA Warn App Quelle BBK

 

  • Mobile Warnsysteme

Die Feuerwehr Gladbeck verfügt über mehrere Warneinrichtungen die auf Fahrzeugen montiert und betrieben werden können. Zusätzlich können aus dem Kreis Recklinghausen weitere Warnfahrzeuge angefordert und zum Einsatz gebracht werden. In Abstimmung mit der örtlichen Einsatzleitung kann das Stadtgebiet in verschiedene Sektoren aufgeteilt werden. Abhängig von der Einsatzlage werden für die einzelnen Fahrzeuge Fahrpläne erstellt. So können Bereiche ohne Sirenenabdeckung individuell gewarnt werden.

 

MTF

 

  • Radio Rundfunk

Bei den großen Naturkatastrophen und technischen Katastrophen der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich national und international bestätigt, dass der Rundfunk ein sehr gut geeignetes Warn- und Informationsmittel ist.

 

Innerhalb des Warnsystems bilden in der heutigen medialen Zeit die Warnung und die Informationsverbreitung über den Rundfunk daher einen besonderen Schwerpunkt. Sie bietet die Möglichkeit nicht nur vor Gefahren zu warnen, sondern zeitgleich auch gefahrenbezogene Verhaltensregeln an die Bevölkerung weiterzugeben.

 

Die lokalen Radiosender können in die Übermittlung von Warnungen einbezogen werden.
 

  • Soziale Medien

Bei einer Warnung wird auf der offiziellen Internetseite der Stadt Gladbeck –www.gladbeck.de“ ein Gefahrenhinweis erscheinen. Die Stadt Gladbeck betreibt eine Facebook-Seite, einen Instagram und Twitter Account und kann zusätzlich über die stadteigene APP Push Nachrichten versenden, die im Bedarfsfalle die Bevölkerung mit aktuellen Informationen versorgt. Zum einem können hierüber an die stetig steigende Zahl der Nutzer dieser Plattformen gezielt Informationen verbreitet werden und zum anderen auch ein Feedback, Stimmungsbild, o.ä. durch die zuständige Gefahrenabwehrbehörde ermittelt/erarbeitet werden.

 

  • Notfall-Informationspunkte

Damit die Menschen in Gladbeck auch im Falle eines längeren Stromausfalls oder bei Totalausfall der Telefonnetze noch Notrufe absetzen können, gibt es Notfall Informationspunkte. Die Stadt Gladbeck hat 8 Standorte im Stadtgebiet festgelegt an denen in Notfällen Notrufe aufgegeben werden können.

 

Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und der Polizei geben von dort die Informationen per Funk an die Leitstelle weiter, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert.

Notfallinformationspunkt Quelle Feuerwehr Gladbeck

 

Standorte in Gladbeck

Nr.

Bezeichnung

Standort /Straße

1.

Feuerwache Gladbeck

Wilhelmstraße 60

2.

Feuerwehr-Gerätehaus-Nord

Berliner Straße 44

3.

Feuerwehr-Gerätehaus-Süd

Welheimerstraße 30

4.

Polizeiwache Gladbeck

Jovyplatz 6

5.

Markplatz Zweckel

Tunnelstraße

6.

Bürgerhaus Gladbeck-Ost

Bülserstraße 172

7.

Schulzentrum Brauck

Kortenkamp 19-21

8.

Tankstellengelände

Bottroper Straße / Rockwoolstraße